IM FOKUS

05.04.2026

PDT und Covid-Viren

Die Philipps Universität Marburg plant eine Untersuchung, bei der mittels PDT gezielt Covid-Viren in der Lunge von intubierten Patienten zerstört werden sollen. PDT zeigte sich bereits bei einer vorausgehenden Studie von Dr. med. M...

Neues von Glioblastomen (Gehirntumoren)

Bei Hirntumoren ist das Glioblastom der am schwersten behandelbare Tumor: Aufgrund ihrer Gewebestruktur lassen sich Glioblastome kaum vollständig entfernen. Laut einer in der Neurosurgery veröffentlichten Studie von Professor Walter S...

Knochenkrebs: Hemmung des Tumoerwachstums mit PDT

Osteosarkom-Therapien (häufigste, bösartige Knochentumore) verursachen in der Regel schwere behandlungsbedingte Nebenwirkungen bzw. Chemoresistenzen und haben geringe Erfolgsraten. Daher sind alternative Behandlungsmöglichkei...

Mit Licht gegen Glioblastome

Eine große Herausforderung für Mediziner und Erkrankte stellen Glioblastome dar. Die bösartigen Gehirntumore werden operativ, durch Chemotherapie oder auch Bestrahlung behandelt und doch kehren sie oft schon nach wenigen Mona...

PDT Forschung: Neue Perspektiven

Die Forschung beim Einsatz von PDT schafft bei immer mehr Krebsarten neue Möglichkeiten der Behandlung. Infolge des Einsatzes von Lasern in Kombination mit Lichtleitfasern lassen sich mittlerweile auch Tumoren an endoskopisch zugä...

PDT im Lichtjahr 2015

Die UNESCO hat 2015 zum Internationalen Jahr des Lichts erklärt. Die Vereinten Nationen wollen damit die hohe Relevanz lichtbasierter Technologien für unser modernes Leben verdeutlichen. Licht biete faszinierende Lösungen für globale Herausford...

Unterschätzt: Kopf-Halskrebs

Vom 22. bis 26.9.2014 wird die deutschlandweite "Awareness week" der Europeen Head and Neck Society (EHNS) zu Kopf-Hals-Tumoren die Sensibilität für das Thema Krebs im sensiblen Bereich zwischen Hals, Nase und Ohren erhö...

Freie Fahrt für PDT

Der Urologe Dr. med. Jürgen Arnhold, Kronberg, sieht in der modernen Photodynamischen Therapie (PDT)  einen vielversprechenden Behandlungsansatz bei verschiedenen  Krebserkrankungen. Dabei setzt er auf Photosensitizer aus na...

Fantastisch präzise: PDD

Die Medizin verfügt heute über zahlreichte Methoden, Krebserkrankungen zu diagnostizieren. Bildgebende Verfahren, Endoskopie sowie Laboruntersuchungen reichen jedoch nicht aus, um die Ausbreitung von Tumorzellen im Körper zu beurtei...

Sie haben Krebs! Wirklich?

Viele Patienten, die von ihrem Arzt hören, dass sie Krebs haben, fühlen sich in der Falle. Sprachlosigkeit, Erschrecken, nicht selten Panik. Der Arzt beruhigt. Oft befindet sich der Tumor in einem ungefährlichen Stadium. Bei...

Einfach. Genial: PDT-Pflaster

  Wie therapiert man Weißen Hautkrebs im sensiblen Bereich des Gesichts? „Neuerdings mit einem Pflaster“, sagt Prof. Dr. Uwe Reinhold, Bonn.  Das erste selbstklebende PDT-Pflaster enthält den Wirkstoff 5-Aminol...

Lieber Michael Douglas

Sie sind seit 2011 ohne neuen Krebsbefund: das freut uns. Wie der Kehlkopfkrebs wohl entstanden sei, wollte jetzt ein britischer Journalist von Ihnen wissen. Ob denn Ihre wilden Jahre den Kehlkopfkrebs ausgelöst hätten: Drogen, R...

Karies, Parodontose, Krebs

„Bitte mal öffnen!“, sagen Zahnärztin oder Zahnarzt. Ihr geschulter Blick erkennt nicht nur Karies und Parodontose an den Zähnen, sondern auch krankhafte Zellwucherungen in Mundhöhle und Rachen. Und da ist dann z...

  • PDT und Covid-Viren

    Die Philipps Universität Marburg plant eine Untersuchung, bei der mittels PDT gezielt...

  • Neues von Glioblastomen (Gehir...

    Bei Hirntumoren ist das Glioblastom der am schwersten behandelbare Tumor: Aufgrund ihrer...

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    Osteosarkom-Therapien (häufigste, bösartige Knochentumore) verursachen in der...

  • Mit Licht gegen Glioblastome

    Eine große Herausforderung für Mediziner und Erkrankte stellen Glioblastome...

  • PDT Forschung: Neue Perspektiv...

    Die Forschung beim Einsatz von PDT schafft bei immer mehr Krebsarten neue...

  • PDT im Lichtjahr 2015

    Die UNESCO hat 2015 zum Internationalen Jahr des Lichts erklärt. Die Vereinten Nationen...

  • Unterschätzt: Kopf-Halskrebs

    Vom 22. bis 26.9.2014 wird die deutschlandweite "Awareness week" der Europeen Head...

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    Viele Patienten, die von ihrem Arzt hören, dass sie Krebs haben, fühlen sich in der...

  • Einfach. Genial: PDT-Pflaster

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  • Lieber Michael Douglas

    Sie sind seit 2011 ohne neuen Krebsbefund: das freut uns. Wie der Kehlkopfkrebs wohl...

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    „Bitte mal öffnen!“, sagen Zahnärztin oder Zahnarzt. Ihr geschulter...

Photodynamisch gegen Prostatakrebs

In der Martini-Klinik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) sind die ersten Prostatakrebspatienten mit der sogenannten fokalen photodynamischen Therapie erfolgreich behandelt worden. Die Behandlung richtet sich an Patienten mit nur geringem Risiko für einen schnell wachsenden Prostatakrebs. In einer europaweiten Phase-3-Studie, bei der die Martini-Klinik eines von neun Studienzentren in Deutschland bildet, wird die fokale Therapie auf ihre Wirksamkeit geprüft. Bis zum kommenden Frühjahr sollen 30 bis 50 Patienten in der Martini-Klinik behandelt werden.

"Erste Ergebnisse sind vielversprechend. Die Wirksamkeit des Verfahrens muss jedoch noch mit den etablierten Behandlungsmethoden, insbesondere der nerverhaltenden operativen Prostataentfernung, verglichen werden", sagt Priv.-Doz. Dr. Georg Salomon, leitender Arzt der Martini-Klinik. Unter Leitung von Dr. Salomon und Dr. Jonas Schiffmann wurden die ersten fokalen Therapien bei sehr früh erkannten und langsam wachsenden Prostatakarzinomen durchgeführt.

Die fokale Therapie beruht im Gegensatz zu den anderen etablierten Verfahren auf einer Teilbehandlung der Prostata: Eine photoaktive Substanz wird intravenös verabreicht und unter Anwendung eines Laserlichtes nur an dem zu behandelnden Areal aktiviert. Dort kommt es aufgrund physikalisch-biologischer Prozesse zu einem Gewebeuntergang und der gewünschten Tumorzerstörung. Durch die gezielte Behandlung bleibt die Prostata im Ganzen weitgehend erhalten, Harnröhre und Gefäßnervenbündel werden nicht geschädigt.

Das Verfahren richtet sich an eine ausgewählte Patientengruppe mit einer sehr niedrigen Tumorlast. Von den früh entdeckten Tumoren kommen hierfür etwa zehn Prozent in Frage.

Erste Ergebnisse hatten gezeigt, dass bei über 80 Prozent der auf diese Weise behandelten Patienten innerhalb eines Jahres die Kontrollgewebeentnahmen in dem therapierten Areal keine Tumorzellen mehr nachweisen - ein Indiz für die Experten, dass die Tumoraktivität dort zum Stillstand gekommen ist.

Bei Interesse an der Teilnahme dieser Behandlungsform wenden Sie sich bitte telefonisch an Frau Beinkaempen unter +49 (0)40 7410-51300 oder per E-Mail an: fokale-therapie(at)martini-klinik.de.


Website:
http://diagnostik.martini-konsult.de/fokale-therapie.html?L=3